Geschichte

SGV Serkenrode 1937 vor der Blockhütte in der Glinge

SGV Serkenrode 1937 vor der Blockhütte in der Glinge

Gegründet wurde die SGV-Abteilung Serkenrode am 17.02.1935 im Gasthof Schmitt-Degenhardt, der auch heute noch Vereinslokal ist. 31 Mitglieder zählte die Abteilung damals.

Die Gründungsmitglieder der SGV-Abteilung Serkenrode:
Hubert Neuhäuser, Lorenz Hillebrand, Paul Jostes, Wilhelm Hölscher jun., Kaspar Reuter jun., Georg Schmitt-Degenhardt, Anton Arens, Josef Esleben, Josef Hoffmann, Heinrich Hoberg, Ferdinand Hüttemann, Josef König-Rentmeister jun., Caspar Jostes, Josef Schmitt-Degenhardt, Martin Schulte, Franz Vogt, Josef Stöwer, Josef Springob, Heinz Merschkötter, Albert Stiesberg, Maria Wulf, Johann Rademacher (Schliprüthen), Josef Rhode (Schliprüthen), Johann Eigenmeier, Josef Stiesberg, Fritz Hoffmann jun., Hermann Imholte, Josef Weber, Hubert Arens, Johannes Merschkötter, Franz Holthöfer.

Vorsitzende waren: Hubert Neuhäuser, Wilhelm Hölscher, Georg Hesse, Albert Stiesberg.

SGV Serkenrode in den 50er Jahren

SGV Serkenrode in den 50er Jahren

„Eine Blütezeit erlebte die Abteilung zwischen 1950 und 1965, und es entstand eine Sing-, Volkstanz- und Musikgruppe, die unter dem damaligen Jugendwart Günter Kunert zu Lehrgängen und Treffen allmonatlich unterwegs war. Zusammen mit den älteren Mitgliedern wurden viele große und kleine Wanderungen durchgeführt und an den Bezirkstreffen, Gebirgsfesten, Deutschen Wandertagen und an der Totengedenkfeier auf dem Kohlberg waren die Mitglieder dabei.
Ein Wegenetz mit 10 Ortswegen und einen Rundweg von ca. 20 km wurde angelegt und eine dazu passende Wanderkarte erstellt.“

 

Mitgliedskarte des SGV Serkenrode 1935

Mitgliedskarte SGV Serkenrode 1935 außen

Mitgliedskarte SGV Serkenrode 1935 außen

Mitgliedskarte SGV Serkenrode 1935 innen

Mitgliedskarte SGV Serkenrode 1935 innen

Einfuss des Nationalsozialismus

Quellen und Zitate aus der Serkenroder Chronik, der Chronik des SGV und der Wikipedia.

1933-1945

Selbständigkeit des SGV konnte erhalten werden, keine Gleichschaltung im Reichssportbund
Chronik des SGV

Leben in der Diktatur

Es gab seit 1933 bis heute (1947) in unseren Bergen noch Menschen, die mit wachen Augen alle Ereignisse verfolgten […]

Abgesehen von einigen Schwärmern, die restlos begeistert waren für diese neue Staatsform, lehnte die große Mehrheit in unseren Dörfern diese Regierungsweise ab. Die meisten waren nur mit halbem Herzen bei der Sache oder verwarfen gar alles, was ihnen von Regierungsseite vorgesetzt wurde. Es war uns ja alle so fremd und so neu, besonders die ältere Generation konnte sich mit der bestehenden Diktatur nicht abfinden.

Ein wirksamer Widerstand war jedoch aussichtslos. Jeder, der es nur wagte, in Wort und Schrift eine andere Meinung zu äußern, verlor sein Leben.

[…]

Durch die bestehende, sehr gut ausgebaute Organisation waren Hitler und seine Helfer in der Lage, eine genaue Kontrolle wohl über jeden Einzelnen auszuüben. Es sind heute Vorgänge bekannt, wo ehrsame Bürger unserer Gemeinde, denen man mißtrauisch gegenüberstand, fortgesetzt überwacht wurden […]

– Serkenrode und das Kirchspiel Schliprüthen im Kurkölnischen Sauerland, 1991, S. 393 ff., Kurzfassung der Schrift von Georg Cremer übertragen von Alois Reker

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